Bands

* Auletta

Mainz bleibt Mainz, aber die Welt gehört uns!
Schwer zu sagen, ob die Jugend von Mainz ohne Auletta das Wort „Feier“ überhaupt buchstabieren könnte. Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich wäre die Stadt ohne die regelmäßigen Spontan-Partys der Auletta-Fraktion in genau jener trostlosen Lethargie und Antriebslosigkeit versunken, die Sänger Alex, Gitarrist Martin, Bassist Daniel und Schlagzeuger Jusch nun auf ihrem Debütalbum „Pöbelei & Poesie“ lautstark und wortreich bekämpfen. Frei nach dem Motto: Wir sind jung, das Leben ist kurz und unser Weg ist steinig. Wir gehen trotzdem schon mal vor…

Lange, bevor Bands wie Enter Shikari oder die Arctic Monkeys via MySpace zu Königen der YouTube-Generation wurden, tobte in Mainz bereits der Mob. Damals, Anfang der Nullerjahre, verlegten die Neu-Twens von Auletta ihre meist am Rheinufer anberaumten und von Akustikgitarren sowie dem ein oder anderen Äppler begleiteten Sit-ins in den bandeigenen, locker 50 Leute fassenden Proberaum, in dem der Abend in die Nacht und den nächsten Morgen überging – begleitet vom Soundtrack aus Live-Musik und Indie-Disko. Das hier ist besser als jeder Abend im Club oder in der Kneipe, denn hier feiert eine Szene, ohne szenig zu sein: Mit ihrem Talent, sich und anderen die beste Zeit der Welt zu verschaffen, gewinnen Auletta Fans und neue Freunde und schaffen so die ideale Voraussetzung für einen breit angelegten Blitzstart in die Bandkarriere, aber: Auletta halten lieber die Bälle flach und verabschieden sich nach dem Zivildienst erst mal ein paar Monate ins Ausland. Leben atmen.

Mit bis zum Anschlag gefüllten Akkus und frisch inhalierter Inspiration kehren Auletta nach sechs Monaten Abstinenz in den heimischen Probepartyraum zurück. Die einst aus leicht schrägem Akustik-Pop und in Texte verpackten Gedichten bestehenden Auletta-Songs bekommen plötzlich eine komplett neue Klangfarbe: Sänger Alex hatte in den sechs Monaten das Glück, die Brit-Pop-müde Musikszene Londons bei ihrer Verwandlung in eine aufregende Indie-Rock-Metropole zu beobachten. Wie ein Schwamm sog er auf, was aus Clubs, Bars und Hinterhöfen schallte, und was zum zukünftigen Trademark seiner Band werden sollte: Die Riffs, der Rhythmus und die Attitüde von Bands wie den Libertines, Franz Ferdinand oder den Futureheads, die sämtliche seiner Alarmlampen leuchten lassen. Dieser neue, aufregende Sound in Kombination mit Martins Straßenpoesie ist für das nach einem italienischem Nest benannte Quartett die Nische, die sie seitdem lautstark besetzen: Tanzbarer Indie-Rock mit deutschen Texten.

Es dauert kaum ein Jahr, bis die einstigen Proberaum-Partys in größere Clubs verlegt werden müssen. Auletta fühlen sich wohl mit ihren neuen Songs, mit dem Titeltrack „Pöbelei & Poesie“, einem Pamphlet gegen Gleichgültigkeit, Konformismus und Trägheit. Sie beweisen Humor, wenn sie in Stücken wie „Roboter“ Bands wie den Pixies huldigen und ihrer eigenen, unsicheren Zukunft selbstbewusst ins Gesicht lachen.

Auletta haben stets ihr Ziel im Auge, das sie konsequent, aber unverkrampft und immer mit einem Pfeifen auf den Lippen verfolgen: Dem vorgenormten Leben einen Haken zu schlagen und sich über Stadt- und Landesgrenzen hinaus Gehör zu verschaffen. Mit ihrer jetzigen Plattenfirma im Rücken sollte das klappen.

Aufgenommen haben Auletta ihr Debütalbum in Hamburg und den Lübecker „Musik Plant Studios“. Regie dabei führte Produzent Sven Bünger sowie Freund und Bruder im Geiste Axel „Aki“ Bosse, der die Band dank seiner Perspektive als Außenstehender „ermutigt hat, bestehende Arrangements aufzubrechen und das Ganze etwas zu raffen“, wie sich Frontmann Alex erinnert. „Das war am Anfang zwar etwas komisch und befremdlich, erleichtert nun aber auch anderen, sich mit den Songs zurecht zu finden. Wir waren vorher schon ziemlich in unserem Ding.“

Man muss sich mal vorstellen: Von zehn „Newcomern“ schafft es in der Regel einer, sich zu behaupten. Einer! Auletta haben beste Chancen, dieser eine zu sein, denn sie synchronisieren in ihren Songs positives Lebensgefühl, Unangepasstheit und den Mut, Neues zu entdecken – manchmal auch gegen gut gemeinte Ratschläge. Die wahre Stärke der Band liegt neben dem Schreiben eingängiger Hooks und mitreißender Melodien vor allem in dem Talent, ihr Publikum im Handumdrehen auf ihre Seite zu ziehen, egal in welcher Stadt oder auf welcher Bühne. Gelernt ist eben gelernt.

* Mindjuice

mindjuice sind beide Seiten der Medaille! Einerseits hart und unberechenbar, andererseits sanft und anschmiegsam. Eines jedoch immer: ein Liveerlebnis.

Die fünfköpfige Combo aus Amberg in der Oberpfalz zelebriert „Bavarian Moshpop“ – eine Schublade, die Raum für Interpretationen lässt, denn jedwede Wahrnehmung von Musik ist schließlich subjektiv! Der mindjuice-Sound ist harter, emotionsgeladener und stets am Grooveorientierter Rock.

Eigentlich, denn seit nunmehr fünf Jahren bewegen sich mindjuice auch in filigraneren Gefilden und präsentieren ihre Musik im Akustik-Gewand. Beides sehr erfolgreich (Gewinner Emergenza Acoustic 2005 und Emergenza Contest 2001 in München, 5. Platz im Emergenza Europafinale 2001). Rund 250 Konzerte (u.a. Taubertal-Festival, Theatron Musiksommer, Muffathalle, Georg-Elser-Hallen, Metropolis, Backstage) in Deutschland, der Schweiz und in Italien zeugen von einer enormen Livepräsenz. mindjuice haben in der Vergangenheit Mudvayne, Emil Bulls oder auch Harmful supportet. Das Szene-Magazin “Intro” schrieb über mindjuice folgendes: “Dies zeugt von höheren Ambitionen. Zu recht!” Das Fachmagazin Gitarre&Bass meinte auch: “Gute Band. Wirklich fett!”

Foto: Roland Hindl

* Foundation


Nachdem sie letztes Jahr leider krankheitsbedingt absagen mussten geben sich die drei Jungs von Foundation dieses Jahr in ihrer alten Wirkungsstätte nochmal die Ehre.
Im Gepäck ihr Album und viele neue Songs! Natürlich haben sie auch wieder einige Überraschungen angekündigt. Wir können also gespannt sein.
Wer sich vorab informieren will geht einfach auf MySpace.

 

 

 

 

 

 

* Vierlinge

Die Vierlinge lernten sich schon am Tag ihrer Geburt im Kreißsaal des Amberger Krankenhauses kennen.

Seit dem zarten Alter von Null Jahren stürmen sie die Partybühnen der Oberpfalz und Umgebung und unterhalten auf Feiern und Konzerten aller Art und mit ihrer langjährigen Bühnenerfahrung bringen die bayerischen Fanta Vier jede Party in Schwung!

Foto: Pix-Portal.de

* Collapsed Inside

Collapsed Inside ist eine Alternative Metal/Nu Metal Band aus Amberg, deren Stil ein Querschnitt ihrer Lieblingsbands wie 36 Crazyfists, Soil und Shinedown ist. Alles fing an mit den zwei Gitarristen die im Laufe der Jahre alle anderen Musiker um sich versammelten. Nach einer langen Suche nach der passenden Formation, fand Collapsed Inside zu Beginn des Jahres 2008 schließlich eine feste Besetzung. Sie setzten sich aus jungen und motivierten Musiker zusammen: Fabian H. (Vocals), Michael H. (Scream Vocals & Guitar), Steven E. (Guitar), Andreas L. (Bass), Robby Z. (Keyboard) und Thomas E. (Drums). Mittlerweile konnten Collapsed Inside schon einige Erfolge verzeichnen wie sich zum Beispiel mit Revolverheld, Jennifer Rostock und Die Happy die Bühne zu teilen.